Glossar

Begriffserklärung

Alexander-Technik

Die "Alexander-Technik" ist eine Haltungsschule zum richtigen, entspannten, "fließenden" Gebrauch des Körpers. Sie gilt als eine der ältesten körpertherapeutischen Verfahren, deren Ursprünge bis in die 90er Jahre des 19. Jahrhunderts zurück reichen. Begründer war der australische Schauspieler Frederick Matthias ALEXANDER (1869-1955), der systematisch begann, Stimm- und Körperblockaden, zunächst bei sich selbst, wahrzunehmen, zu analysieren und durch gezielte, behutsame und langsame Übungen aufzulösen. Ziel ist ein Bewegungsablauf, der das Gefühl vermittelt, entspannt in der eigenen senkrechten Achse zu ruhen.

BÖP

Der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) vertritt die beruflichen Interessen von PsychologInnen und berät und informiert seine Mitglieder in allen Berufsangelegenheiten. Er fördert die Umsetzung psychologischer Erkenntnisse und Erfahrungen und informiert die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Psychologie sowie die Bedeutung der Arbeit von PsychologInnen für die Gesellschaft. Er nimmt entscheidenden Anteil an der psychosozialen Versorgung Österreichs, erstellt Qualitätsstandards für die Durchführung psychologischer Tätigkeiten und kontrolliert deren Einhaltung

Coaching

Weitere Informationen finden Sie unter: /angebot/coaching.

EAP

Die European Association for Psychotherapy (EAP) vertritt Organisationen für PsychotherapeutInnen in über 40 europäischen Ländern.

Ergonomie

"Ergonomie" ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Ein Aspekt ist die gesunde, stressfreie Arbeitsplatzgestaltung, bei der es darauf ankommt, Arbeitnehmer vor körperlichen Schäden auch bei langfristiger Ausübung ihrer Tätigkeiten zu schützen. Die Ergonomie wird immer dort relevant, wo der Mensch mit Maschinen auf Grund seiner Arbeit oder andersweitiger Tätigkeiten in Berührung kommt. Unter Maschine ist dabei jedwede technische und nicht-natürliche Einrichtung zu verstehen (Fahrzeuge, Computer, Telefone, Arbeitsstühle usw.), deren Nutzung oder Bedienung zu Distressreaktionen zu führen vermögen.

HRM

Das Human Resource Management (HRM) umfasst den Bereich der Personalauswahl, Personalführung und der Personalentwicklung.

IFT-Raucherentwöhnung

Das Institut für Therapieforschung (IFT) in München entwickelte ein Drei-Phasen-Modell zur Tabakentwöhnung, das sehr wesentlich auf den Prinzipien der kollektiven Selbstkontrolle beruht. Die Raucherentwöhnung erfolgt in 10 Gruppensitzungen mit verhaltenstherapeutischen und psychoedukativen Inhalten und gezielten "Hausaufgaben" zwischen den Sitzungen. Die Erfolgsquote wird auf 20 bis 30 % (Entwöhnung) und weiteren 30% mit durchschnittlich 45%iger Rauchreduktion evaluiert.

IPSA

Das Institut für Psychosoziale Aufgaben (IPSA) ist eine Arbeitsgemeinschaft aus PsychotherapeutInnen, PsychologInnen und SozialarbeiterInnen.

Das IPSA wurde 1985 von Dieter Gnambs und KollegInnen gegründet und ist strikt parteien-, konfessions- und subventionsunabhängig.

ÖBVP

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) ist die unabhängige Interessenvertretung aller PsychotherapeutInnen sowie der PsychotherapeutInnen in Ausbildung und versteht sich als organisatorische Zusammenfassung aller die Psychotherapie umfassenden Ebenen und Gruppierungen auf freiwilliger Basis.

Outdoor Training

"Outdoor-Trainings" finden im deutschsprachigen Raum vor allem in zwei Schwerpunktbereichen Anwendung:

  • als Instrument der Personalentwicklung im mittleren und höheren Management-Bereich
  • in der Arbeit mit Ich-schwachen Jugendlichen

Grundsätzlich sind sie jedoch für zahlreiche Zielgruppen einsetzbar (sogar Outdoor-Trainings mit behinderten Menschen bewähren sich in zunehmendem Ausmaß).

Als geistiger Vater der Gruppentrainings in freier Natur gilt der deutsche Reformpädagoge Kurt HAHN (1886-1974), der seine "Outward Bound Pädagogik" im Schulbereich einsetzte, um bei Jugendlichen Eigeninitiative, Kreativität und soziale Kooperationsfähigkeit zu stärken. In der modernen Arbeit mit Burnout-Klienten wird das Hauptaugenmerk auf Aufgabenstellungen gelenkt, die Selbststeuerungskompetenz, Konflikttoleranz und die Fähigkeit, soziale Hilfe und Unterstützung von anderen Personen in Anspruch zu nehmen, entwickeln und fördern helfen.

Progressive Muskelrelaxation

Die "Progressive Muskelrelaxation" ist ein Entspannungsverfahren, in dem in mehreren Schritten (Aufmerksamkeitszentrierung – Anspannen – Festhalten – Entspannen – Nachspüren) verschiedene Muskelpartien systematisch kontrahiert und wieder losgelassen werden. Es handelt sich um ein Trainingsprogramm, dessen Ziel eine rasche und effektive körperliche Entspannung ist. Und wer körperlich entspannt ist, kann auch seelisch entspannen, wird ruhiger und ausgeglichener. Vorraussetzung ist jedoch das systematische Erlernen der speziellen Relaxations-Übungen, die durch regelmäßige Anwendung fest im Körper verankert werden sollen.

Entwickelt wurde die PMR durch den US-amerikanischen Arzt und Harvard-Professor Edmund JACOBSON (1922-2002).

Prozesscoaching

... siehe Coaching.

Psychoedukation

Im klassischen Sinn bedeutet Edukation "Erziehung" oder "Unterricht". Die an Erwachsene gerichteten edukativen Maßnahmen zu gesundheitlichen Belangen werden als "Gesundheitsbildung" bezeichnet und umfassen Wissensvermittlung, Aufklärung und Beratung durch Experten in präventiver Absicht. Sie enthalten Informationen für die Betroffenen und deren wichtigste Bezugspersonen über die zur Diskussion stehende gesundheitliche Beeinträchtigung, deren Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Im Falle von Burnout bedeutet Psychoedukation eine gezielte Information über die Ursachen, die Symptomatik, den Prozessverlauf und die Interventionen im Falle des "Ausbrennens". Die Wissensvermittlung, die eine "Hilfe zur Selbsthilfe" beabsichtigt, erfolgt in modulartig aufgebauten Gruppenerfahrungen von Betroffenen oder Angehörigen, mit Informationsblättern, einfachen Übungsteilen und Selbsteinschätzungs-Skalen.

Skilltraining-Urlaub

Wir bieten diese Mischform aus Lernen und Entspannen vor allem für stress- und burnoutbelastete Menschen an. In einem erholsamen, stressfreien Ambiente besteht die Möglichkeit, vormittags mit Trainern und Trainerinnen körperliche und psychische Entspannungstechniken einzuüben und berufliche Belastungsstiuationen aufzuarbeiten, während der Rest des Tages der freien Urlaubsgestaltung überlassen bleibt.

Um den unterschiedlichen Interessenslagen entgegenzukommen, organisieren, begleiten und betreuen wir diese "Trainingsurlaube" an zwei Standorten:

  • für eher der Natur verbundene Personen in der reizvollen von jeglicher Hektik abgeschotteten, urwüchsigen Landschaft von Wales (GB)
  • für eher an kulturellen und gesellschaftlichen Initiativen interessierten Personen in der "Kulturmetropole" Dublin (Irland)
ZSB

Das Zentrum für Stress- und Burnoutberatung (ZSB) ist eine Schwerpunktabteilung des Linzer Instituts für Psychosoziale Aufgaben (IPSA).

Zum Seitenanfang

Mitgliedschaft