Die Auswirkungen der Stressoren erfassen vier Bereiche:

die Motorik:

Muskelverspannungen, Verkrampfungen der Körperhaltung;

die Physiologie:

Steigerung der Atmung und Herztätigkeit, Blutdruckerhöhung, verstärkte Muskeldurchblutung, verminderte Hautdurchblutung, Magenbeschwerden, geringere Durchblutung der Genitalien, Schweißsekretion, Erhöhung von Blutzucker und Blutfettwerten;

den kognitiven Bereich:

Konzentrationsprobleme, Strukturierungsschwierigkeiten, Wahrnehmungsdefizite, Merk- und Erinnerungsstörungen;

die Emotionalität:

Angst und/oder Wut, Erregungszustände, Gereiztheit, Resignation.

Halten die Stress-Auswirkungen längerfristig an (werden sie chronisch), dann folgt in der Regel nach den spontanen Alarmsignalen eine Gewöhnungsphase (mit Schlafreduktion über Monate, ja sogar Jahre hinweg, fehlenden Wochenendfreizeiten und Urlauben). Dadurch kommt es zu einem immer stärker werdenden Energieverschleiß mit konstanter Symptomverschärfung, der schließlich in eine Erschöpfungsphase (Burnout-Phase) mündet. Am Ende steht der Zusammenbruch.